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Fragenkatalog


7.2.2026
Fragenkatalog

Logo der Bürgerliste Mantel

Im Rahmen der Kommunalwahl hat uns die Redaktion der Oberpfalz Medien einen Fragenkatalog zugesandt. Geplant ist ein Artikel, in dem die beiden Bürgermeisterkandidaten sowie die drei weiteren Listen vorgestellt werden. Alle Beteiligten erhalten dabei die gleichen Fragen und den gleichen Raum für ihre Antworten, eine Kommentierung ist nicht vorgesehen. Die Fragen und unsere vollständigen Antworten stehen jetzt auf unserer Homepage zur Verfügung.

Wie alt sind Sie?

Ich bin 26 Jahre.  

Welchen Beruf haben Sie?

Ich bin Systemingenieurin und habe eine Ausbildung zur Mechatronikerin und ein duales Studium (Bachelor Maschinenbau und Master Technologiemanagement) absolviert  

Welche Erfahrungen bringen Sie mit, die Sie für das Amt der Bürgermeisterin qualifizieren?

Ich bin jemand, der Verantwortung übernimmt und Dinge klar anspricht, aber genauso wichtig ist mir, andere mitzunehmen. Durch Ausbildung und Studium habe ich gelernt, komplexe Themen verständlich aufzubereiten und unterschiedliche Interessen zusammenzuführen. Ich höre zu, sammle unterschiedliche Meinungen und treffe dann Entscheidungen. Mir geht es darum, einen Ort zu schaffen, an dem man offen sagen kann, was man denkt, und sich ernst und mitgenommen fühlt. Bürgermeisterin zu sein heißt für mich, da zu sein und zuzuhören, Haltung zu zeigen und mich einzusetzen, für das was die Menschen in Mantel bewegt.  

Was motiviert Sie, sich als Bürgermeisterkandidatin zur Wahl zu stellen?

Mantel ist meine Heimat. In Gesprächen höre ich immer wieder dieselben Themen: eine zuverlässige Infrastruktur und einen lebenswerte Ortsmitte. Diese Punkte werden schon lange angesprochen und trotzdem fragen sich viele, warum sich über die Jahre wenig sichtbar verändert hat. Mich motiviert der Wunsch, Verantwortung für diese Punkte zu übernehmen und die Projekte und Entscheidungen klarer, transparenter und näher an den Bürgern zu gestalten. Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass es einen Unterschied macht, wie Entscheidungen vorbereitet, erklärt und umgesetzt werden.  

Wieso haben Sie und Ihre Mitstreiter sich dazu entschieden, die Bürgerliste zu gründen?

Die Bürgerliste ist aus vielen Gesprächen im Ort entstanden. Wir haben gemerkt, dass es einen großen Wunsch nach mehr Transparenz, früherer Information und nachvollziehbaren Entscheidungen gibt, gerade bei Themen, die Mantel schon lange beschäftigen. In unserem Team kommen unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Berufen, Erfahrungen und Blickwinkeln zusammen. Uns verbindet dieselbe Motivation, dass Projekte und Entscheidungen verständlicher, transparenter und näher an den Bürgern kommuniziert werden müssen. Uns war wichtig, diese Themen nicht nur zu benennen und diskutieren, sondern gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzugestalten. Die Bürgerliste versteht sich dabei nicht als Gegenentwurf gegen jemanden, sondern als Angebot für eine transparente und unabhängige Zukunft für Mantel. Weil´s um Mantel geht.

Was sind nach Ihrer Meinung derzeit die beiden größten Herausforderungen in Mantel und wie wollen Sie diese angehen?

Ein zentrales Thema ist aus meiner Sicht, wie Entscheidungen und Projekte erklärt werden. Viele Bürger wünschen sich klare Informationen zu Zeitplänen, Kosten und Zuständigkeiten, auch bei Vorhaben, die den Ort schon lange begleiten. Das gilt ganz besonders für Straßen, Kanal und Wasserleitungen, es braucht klare Prioritäten, verständliche Planung und eine ehrliche Information über anfallende Kosten. Hier wollen wir ansetzen: mit transparenter Information und frühzeitiger Einbindung der Bürger. Eine weitere große Aufgabe ist die Entwicklung des Ortskerns. Marktplatz, Alte Post und Orte der Begegnung betreffen viele im Alltag. Diese Bereiche lassen sich nur gemeinsam weiterentwickeln, mit klaren Informationen und im offenen Austausch mit realistischen Zielen.  

Was ist Ihr wichtigstes politisches Ziel?

Mein wichtigstes Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen. Das gelingt nicht durch große Versprechen, sondern durch Ehrlichkeit, klaren Erklärung und echter Beteiligung. Ich möchte, dass Entscheidungen in Mantel nachvollziehbar sind und die Bürger ernst und mitgenommen werden – auch dann, wenn etwas Zeit braucht oder nicht sofort umsetzbar ist. Verantwortung heißt für mich dranzubleiben und aktiv zu informieren.